Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie lädt am 04.12.2021 von 11-16 Uhr zur einer Online-Regionalkonferenz (via Zoom) für Engagierte aus den Bündnissen gegen Rechts in Süd- und Nordost-Niedersachsen

Liebe Engagierte,

gern möchten wir euch zu unser geplanten überregionalen Bündnisvernetzung am 04.12.2021 einladen. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Covid-19 Pandemie haben wir uns entschieden, die Veranstaltung online durchzuführen. Gern hätten wir euch live gesehen und hoffen, dass ihr trotz Zoommüdigkeit dabei seid.

Das Programm:

11.00 Uhr – 11.15 Uhr Ankommen und Begrüßung

11.15 Uhr – 12.45 Uhr Eingangsvortrag: Politische Grenzziehungen und Demokratie diesseits und jenseits des Extremismusansatzes – Mit Perspektiven radikaler Demokratie aus der Sackgasse politischer Ordnungsphantasien
Der Vortrag möchte die Kritik am Extremismusansatz aktualisieren: Wer wird aktuell aus der politischen „Mitte“ ausgeschlossen, steht jenseits der „freiheitlich demokratischen Grundordnung“? Und mit welchem Recht und welchen politischen Argumenten geschieht das? Ist die AfD verfassungsfeindlich? Darf die Desiderius-Erasmus-Stiftung Gelder vom Staat erhalten? Brauchen wir ein Demokratiefördergesetz oder gar einen Demokratie-TÜV? Mit Perspektiven aus der radikalen Demokratietheorie werden solche Maßnahmen und Diskurse analysiert und Alternativen für zivilgesellschaftliches Handeln zur Diskussion gestellt.

Referent: Stefan Kausch, Politikwissenschaftler und kritischer Kurator sowie Mitbegründer des Forums für kritische Rechtsextremismusforschung (FKR) und Mitherausgeber des Sammelbandes „Ordnung. Macht. Extremismus.“

12.45 Uhr – 13.30 Uhr Mittagspause

13.30 Uhr – 15.00 Uhr Workshops

Workshop 1: „Digitale Öffentlichkeitsarbeit“
Nicht erst seit der Covid-19 Pandemie zeigt sich, wie wichtig die digitale Öffentlichkeitsarbeit für die Platzierung der eigenen Themen und Aktionen ist. Der Workshop erläutert die Grundlagen, Ziele und Möglichkeiten der Kampagnenplanung für die Bündnisarbeit und gibt praktische Anregungen.

Referent*innen: Nanna-Josephine Roloff (PR-Beraterin) + Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus

Workshop 2: „Versammlungen und Protest im Kontext der zivilgesellschaftlichen Bündnisarbeit“
Kundgebungen, Demonstrationen und andere öffentliche Aktionen sind wichtige Bestandteile der zivilgesellschaftlichen Arbeit vor Ort – proaktiv und reaktiv. Dieser Workshop betrachtet aus juristischer wie zivilgesellschaftlicher Sicht Grundlagen, Fallstricke und Best-Practice Beispiele rund um das Thema „Versammlungen“.

Referenten: Nils Spörkel (Rechtsanwalt, Göttingen) + Sebastian Wertmüller (Bündnis gegen Rechts Braunschweig/Bezirksgeschäftsführer Ver.di Süd Ost-Niedersachsen)

Workshop 3: „Nach den rechten Häusern schauen – Umgang mit extrem rechten Immobilien“
Im Workshop soll ein grundsätzlicher Blick auf das Thema „rechte Immobilien“ geworfen werden und Möglichkeiten besprochen werden, wie man dem Kauf bzw. den Aktivitäten in einer solchen Immobilie entgegenwirken kann.
Referent*innen: Felix Steiner (Mobit – Mobile Beratung Thüringen) + Gruppe beherzt

15.00 Uhr – 15.15 Uhr Pause

15.15 Uhr – 16.00 Uhr Digitales Worldcafé
Wir schaffen ein digitales Format für ein gegenseitiges Kennenlernen, Austausch über die jeweilige Arbeit in den einzelnen Regionen und die Vorstellung weiterer Beratungs- und Unterstützungsangebote in Niedersachsen.

Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Bitte meldet euch bis zum 02.12. per Mail bei eurem Regionalbüro an und nennt euren Namen, euer Bündnis sowie den von euch präferierten Workshop. Wir schicken euch dann rechtzeitig die Zoom-Zugangsdaten zu.

Nordost: nordost@mbt-niedersachsen.de

Süd: sued@mbt-niedersachsen.de

Einlassvorbehalt: Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ, des BAFzA oder des L-DZ Niedersachsens dar. Fürinhaltliche Aussagen trägt der/die Autor*in bzw. tragen die Autor*innen die Verantwortung.