IBIS

Der Verein IBIS – Interkulturelle Arbeitsstelle für Forschung, Dokumentation, Bildung und Beratung e.V. (IBIS e.V.) steht in Oldenburg seit über 20 Jahren für den „ganzen Blick“ auf Integration. Unter Integration versteht IBIS e.V. das respektvolle und gleichberechtigte Zusammenleben aller Menschen mit ihren individuellen und kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten.

Seit 1994 hat sich IBIS e.V. als Flüchtlingsberatung in Oldenburg etabliert und bietet Migrant*innen Unterstützung, Sicherheit und grundlegende kostenlose Versorgung an. Schwerpunkte sind dabei die Beratung zum Asylverfahren, zur gesundheitlichen Versorgung, der Wohnungssuche und Hilfe bei persönlichen Problemen. Zudem unterstützen wir beim Umgang mit Behörden und Rechtsanwält*innen.

Darüber hinaus bietet IBIS e.V. qualifizierte psychosoziale Beratung an, in der traumatisierte Flüchtlinge mehrsprachige Hilfe erfahren. Im Fokus stehen neben Traumatherapie auch ressourcenstärkende Maßnahmen, Arbeitsmarkt betreffende Beratung und die Schaffung von Lebensperspektiven.
Für die gesellschaftliche Teilhabe ist Sprache ein wesentlicher Faktor. Daher bietet IBIS e.V. Integrations- und Deutschkurse in hoher Qualität und großer Anzahl für jede individuelle Einstufung an.

Gleichberechtigtes Miteinander fördern, politische Forderungen formulieren und Menschen, die Diskriminierung erfahren haben, zu unterstützen, ist das Ziel der Antidiskriminierungsarbeit bei IBIS e.V. Auf Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) können Menschen, die individuelle, institutionelle oder strukturelle Diskriminierung erfahren haben, Beratung in Anspruch nehmen.

Weiterhin ist IBIS e.V. mit einem Regionalbüro der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie Anlaufstelle im Nordwesten für alle Menschen, die mit rechten und menschenfeindlichen Einstellungen und Erscheinungsformen konfrontiert wurden und bietet Unterstützung an.

Seit dem Jahr 2016 befindet sich nun auch in der Gemeinde Sande im Landkreis Friesland eine Außenstelle von IBIS Interkulturelle Arbeitsstelle e.V., um das Beratungsangebot zu erweitern.
Weitere Informationen zu unseren Kooperationen, einzelnen Projekten und Publikationen können auf unserer Homepage (www.ibis-ev.de) eingesehen oder jederzeit direkt bei IBIS e.V. erfragt werden.

WABE

Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Sie zu schützen ist Verpflichtung aller
staatlichen Gewalt.
(Artikel 1, Abs. 1 GG)

WABE e. V. stärkt Demokratie in den Landkreisen Nienburg/Weser und Verden (Aller).

WABE e. V. steht für eine überparteiliche, antifaschistische und antirassistische Politik, Bildung und Kultur.
Unsere Ziele sind die Förderung von Toleranz, Demokratie, internationaler Gesinnung und zivilgesellschaftlichen Engagements. In diesem Sinne lautet unser Leitziel „Demokratie stärken!“

WABE e. V. ist ein Förderverein zur Stärkung demokratischer Netzwerke gegen Rechtsextremismus.

WABE e. V. unterstützt das interkommunale Netzwerk der Landkreise und Städte Nienburg und Verden engagiert für Demokratie und Zivilcourage.

WABE e. V. berät Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Institutionen mit Hilfe der Mobilen Beratung Niedersachsen gegen Rechtsextremismus für Demokratie in Nordost-Niedersachsen.

WABE e. V. lädt alle in der Weser-Aller-Region ein, sich direkt gegen Rechtsextremismus und für Demokratie zu engagieren und bietet die Möglichkeit, durch eine Mitgliedschaft im Förderverein wichtige Projekte vor Ort längerfristig zu fördern

ZDB

Die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG) in Braunschweig und das Zentrum Demokratische Bildung (ZDB) in Wolfsburg sind Institutionen, die sich bundesweit für eine demokratische und offene Zivilgesellschaft einsetzen.

Durch Bildungsangebote, Ausstiegshilfe, Präventionskonzepte, Informationen, Fortbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen, Beratungsangebote usw. werden Menschen aller Altersstufen zu demokratischer Teilhabe befähigt und somit die Demokratieentwicklung gefördert. Wir stellen innovative und modellhafte Formen beteiligungsorientierter politischer Bildung bereit und qualifizieren alle Interessierten in der Auseinandersetzung mit rechtsextremen Erscheinungsformen.

Durch die unterschiedlichen Arbeitsfelder erschließen sich komplexe Zusammenhänge und Zugänge in Prävention und Intervention. Dadurch sind wir befähigt auch auf die aktuellsten rechtsextremen Erscheinungsbilder eingehen zu können und somit eine umfassende Beratung anzubieten.

Die ARUG hat seit 1994 einen besonderen Schwerpunkt im Bereich politischer Bildung und ist seit 1999 eine eigenständige Abteilung der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Ost gGmbH. Diese ist sowohl anerkannter Träger der Erwachsenenbildung, als auch Träger der Kinder- und Jugendhilfe.

Das ZDB in Wolfsburg ist 2011 als zusätzlicher Standort der ARUG hinzugekommen und seit 2017 Träger des Regionalbüros Süd/Ost der Mobilen Beratung Niedersachsen gegen Rechtsextremismus für Demokratie.

Eine von Rechtsextremist*innen anvisierte Immobilie erhielt durch die Stadt Wolfsburg ein neues, bundesweit modellhaftes Nutzungskonzept: Politische Bildung als demokratiefördernde Ressource. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung bzw. der Einsatz von Konzepten der Demokratie- und Anerkennungspädagogik, Menschenrechtsbildung, die Ausbildung von Demokratielotsen und Peer Education. Intention ist die Weiterentwicklung politischer Bildungsarbeit vom Ausgangspunkt gegen Rechtsextremismus zur Position PRO Demokratie.