Sozialdarwinistische Vorstellungen gehören zu den zentralen Elementen rechter Ideologien. Sie werten Menschen nach ihrer vermeintlichen Leistungsfähigkeit oder ihrem gesellschaftlichen Nutzen und dienen zur Rechtfertigung für Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewaltausübungen.
In dieser Onlineveranstaltung sprechen wir über die ideologischen Grundlagen des Sozialdarwinismus, den gesellschaftlichen Diskurs darüber und welche konkreten Auswirkungen das auf Betroffene hat. Zum Abschluss wollen wir noch erörtern welche gesellschaftlichen Maßnahmen und Haltungen es braucht um Betroffene zu unterstützen und welchen Beitrag die Zivilgesellschaft hier leisten kann.
Unsere Gesprächspartner*innen sind:
Merle Stöver arbeitet als freie Journalistin und promoviert am Institut für Konflikt- und Gewaltforschung der Uni Bielefeld. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit tödlicher Gewalt gegen wohnungs- und obdachlose Menschen.
Stefan Hübner stammt aus Krefeld (NRW), setzt sich für soziale Gerechtigkeit und Teilhabe ein. Als Sprecher der Selbstbetroffenen-Organisation »Arm Aber Lautstark« bringt er die Perspektive Betroffener in den Diskurs ein. Heute ist er Armutsaktivist, Publizist und Theaterautor und freier Redakteur. Er lebt bei Hannover. Seine Analysen fließen regelmäßig in den sozialpolitischen und wissenschaftlichen Dialog ein.
Anmeldung bis 05.08. an: anmeldung@mbt-niedersachsen.de
Einlassvorbehalt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen, völkischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen, völkischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Jegliche Film- Ton- und/oder Videoaufnahmen sind nicht erlaubt.
Die Mobile Beratung wird im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben! des BMFSFJ über das L-DZ Niedersachsen im Niedersächsischen Justizministerium sowie aus Mitteln des Landes Niedersachsen gefördert.
Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung.
